Fairy – das wahrscheinlich beste Handgeschirrspülmittel der – ich will nicht übertreiben – WELT!

Fairy - HandgeschirrspülmittelLasst uns mal über Handgeschirrspülmittel reden. Erstens wusste ich nicht einmal, dass man das im Profi-Jargon “Handgeschirrspülmittel” heißt. Ich nenne das sonst glaube Fit. Oder Spüli. Wobei mir das nicht kraftvoll genug klingt. Und da wären wir schon beim Thema. KRAFT.

Wie meine Leser___________________Innen wissen, bin ich ein Gewohnheitsmensch und das gilt auch für Handgeschirrspülmittel. Wenn ich erst einmal mein Produkt gefunden hab, dann bleibe ich meist auch dabei – oder bin zumindest schwer von alternativen Produkten zu überzeugen und weiß bei Fairy auch gar nicht, wo ich anfangen soll.

Erstens ist das Design ja mal phänomenal! Fairy liegt tatsächlich wie ein Revolver in der Hand. Man denkt beim Aussehen eines Revolvers vielleicht nicht gleich an Tragekomfort, aber glaubt mir, die Dinger liegen sehr geil in den Griffeln. Auch vom Aussehen überzeugt mich dieses Produkt. Ich könnte mir das auch ganz gut als leistungsstarken Sportwagen vorstellen. Als Fairrary, sozusagen.

Fairy als SportwagenDas sollen vergoldete Felgen sein, ne? Is klar.

Das Handgeschirrspülmittel ist ein bisschen dickflüssiger als die Konkurrenz. Dafür benötigt man aber auch nur das Volumen einer Erbse, um das Spülbad ein förmliches Badeerlebnis zu verwandeln, aus dem du so lange nicht raus willst, bis die Haut schon ungesund schrumpelig geworden ist. Es ist auch ein bisschen schmierig, was aber perfekt dazu geeignet ist, es sich unter die Achseln zu schmieren. Perfekt für Menschen mit breiten Schultern wie mich. Da schleift der Bizeps nämlich schon mal. Dem kann nach der Dusche mit einem Klecks Fairy entgegen gewirkt werden.

Ich kann den Zacherl zwar nicht leiden, da macht er wirklich für ein außergewöhnlich gutes Produkt Werbung. Ich glaub, ich mag den nicht, weil es mir so vorkommt, als würde er so gezwungen cool und hip reden. Wahrscheinlich redet der aber wirklich so.

Kommen wir zum Duft. Fairy riecht nach sichtbar gewordenener Sauberkeit. Es gibt zwar noch die Sorten Granatapfel und Zitrone, aber ich bleibe lieber beim Original. Da bin ich Hipster. Hier empfehle ich, es auch mal als Parfum zweckzuentfremden und sich zwei Kleckse hinter die Ohren zu schmieren, bevor es in den Club die Disko geht. Die Chicks werden denken:

OHA! Ich weiß nicht warum, aber der Typ scheint Wert auf Sauberkeit zu legen! Ich will seinen Schwannek!

Bei Amazon ist die 10er-Ladung Granatapfel aber aktuell ausverkauft. Warum? Zu Recht!

Fairys Ergiebigkeit ist wohl vergleichbar mit Diamanten, Gold oder Silber. Eine regelrechte Wertanlage. Immer wenn ich nen Zwanni übrig hab, wird sich ein 10er-Pack gegönnt. Der Preis ist mit ca. 1,70 Euros auch absolut gerechtfertigt. Eine Amphore (und das ist noch untertrieben) hält eine gefühlte Ewigkeit. Meine erste Flasche Fairy bekam ich von meiner Oma vererbt. Und die ist immer noch zu nem Viertel voll. Die überschüssigen Flaschen benutze ich als Bücherregale  und allgemein als Dekoelemente.

Aber abschließend muss Fairys Spülkraft bewertet werden. Die ist HER-VOR-RAGEND! Um nicht zu sagen: Außergewöhnlich, wenn nicht sogar außerirdischer Natur. Kann mir die Spülkraft lediglich mit außerirdischer Technologie erklären. Du stellst den Teller rein, kurz abhaten, dass man keine Spülmaschine hat, Teller raus, sich darin spiegeln, Bizeps darin bewundern und abtrocknen. Geil!

Natürlich gibt es noch andere Produkte. Z.B. Pril. Aber Pril ist die Spülmittel-gewordene-geplante-Obsoleszenz. Aber dazu mehr in nem eigenen Artikel.

Abwaschen hasse ich trotzdem wie die Pest. Aber Fairy machts immerhin halbwegs erträglich.

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